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MEDIA MARIA gehört zu den führenden Verlagen mit traditionell katholischem Programm im deutschsprachigen Raum. Auch Bücher zu aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen, die dem christlichen Glauben nicht widersprechen, sind Teil unseres ausgewählten Angebots.
Unsere Empfehlungen
Patrick TheillierDr. Patrick Theillier war zwölf Jahre lang als verantwortlicher Arzt am Heiligtum in Lourdes tätig. Er wurde Zeuge des Unglaublichen: Kranke wurden regelmäßig von körperlichen, geistigen und seelischen Krankheiten geheilt. Die Kirche ist jedoch bei Wunderheilungen äußerst vorsichtig und erklärt eine Heilung nur dann offiziell für ein Wunder, wenn sie sich nach einer strengen medizinischen Prüfung auf natürliche Weise nicht erklären lässt, sondern als übernatürlich und durch Gottes Eingreifen eingestuft wird. In dem Buch berichtet Dr. Theillier von zahlreichen außergewöhnlichen Heilungen, die sich seit Beginn der Erscheinungen Unserer Lieben Frau von Lourdes ereignet haben, und er lässt auch Zeugen und Betroffene zu Wort kommen. Geb., 352 SeitenÜber den Autor: Dr. Patrick Theillier war von 1998 bis 2009 Leiter des Medizinischen Büros in Lourdes. Er war damit befasst, medizinisch unerklärliche Heilungswunder in Lourdes zu untersuchen. Gleichzeitig war er auch Vorsitzender der Internationalen Ärztevereinigung von Lourdes, der mehr als zehntausend im Gesundheitswesen Tätige aus 90 Ländern angehören.
Die Geschichte der Gemeinschaft CenacoloRita Agnese Petrozzi, bekannt als »Mutter Elvira«, bei vielen auch als »die Schwester der Drogenabhängigen«, wurde am 21. Januar 1937 geboren. Schon früh lernte sie die Armut in ihrer Familie kennen.Im Alter von neunzehn Jahren trat Rita in die Gemeinschaft der »Schwestern der Nächstenliebe der hl. Giovanna Antida Thouret« ein und erhielt den Namen »Elvira«. Mitte der Siebzigerjahre kam in ihr ein starker Wunsch auf, sich jungen Menschen in Schwierigkeiten zu widmen. Am 16. Juli 1983 konnte sie schließlich nach langer Wartezeit unter einfachsten Bedingungen das erste Haus in Saluzzo, etwa sechzig Kilometer südlich von Turin, eröffnen. Das war der Anfang der Gemeinschaft Cenacolo, die nicht nur ein soziales Werk, sondern vor allem ein Ort des Glaubens ist. Mutter Elvira war überzeugt davon, dass nur Gott, auf dessen Vorsehung sie immer vertraute, die Drogensüchtigen wirklich heilen kann. Heute existieren weltweit mehr als sechzig Häuser der Gemeinschaft, in denen junge Menschen sich von der Sucht befreien und ihr Leben neu aufbauen. Die Erfolgsquote ist überdurchschnittlich groß. Am 16. Oktober 2009 wurde die Gemeinschaft Cenacolo durch Papst Benedikt XVI. als »Internationale private Gemeinschaft von Gläubigen“ anerkannt.Broschur, 144 Seiten
Leben, Werk und Spiritualität des Ehrwürdigen Dieners GottesEsther von KrosigkSeit April 2025 darf der berühmte Architekt Antoni Gaudí als „Ehrwürdiger Diener Gottes“ bezeichnet werden. Die Anerkennung des sogenannten „heroischen Tugendgrads“ ist ein wichtiger Schritt im kirchlichen Seligsprechungsprozess. Schon in jungen Jahren galt Gaudí als Genie unter den Architekten. Er war der prägende Architekt des spanischen Jugendstils. In seinen mittleren Lebensjahren vollzog er einen tiefgreifenden Wandel in seinem Privatleben. Fortan war es von Bescheidenheit, Askese und einer konsequenten Hinwendung zu Gott geprägt. Neben dem Bau berühmter Bauwerke in Barcelona, die inzwischen von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurden, arbeitete Gaudí zeit seines Lebens an der Basilika Sagrada Família, die er als „Bibel aus Stein“ bezeichnete. Die Biografie von Esther von Krosigk zeichnet insbesondere das spirituelle Profil Gaudís nach und beleuchtet, welche Menschen und Erfahrungen seinen Glauben geprägt haben.Geb., 208 Seiten
Michael Theuerl Michael Theuerl bekannte sich schon in seiner Schulzeit in der ehemaligen DDR zum katholischen Glauben. Deshalb musste er viele Repressalien über sich ergehen lassen, von denen er in diesem Buch erzählt. Doch sein Wunsch, Priester zu werden, wurde dadurch nur gestärkt. Nach seiner Priesterweihe gewann er als Sekretär der Berliner Bischöfe Joachim Kardinal Meisner und Georg Maximilian Kardinal Sterzinsky Einblicke in die weltkirchliche und politische Lage der Länder hinter dem „Eisernen Vorhang“. Auf seinen Reisen in den Osten traf er viele Glaubenszeugen und Vorbilder, von denen er hier berichtet. Sie haben ihn auf seinem priesterlichen Weg der Nachfolge ermutigt und gestärkt.Geb., 144 Seiten
Jonas WellerGemäß kirchlicher Überlieferung war es der Evangelist Lukas, der als Erster die Gottesmutter Maria gemalt hat. Die Ursprünge dieser Tradition sind auch in der Theologie des dritten Evangelisten zu finden, denn er hebt die Bedeutung Mariens besonders hervor. Neben dem Magnificat, dem großen Lobgesang Mariens, der zum täglichen Lobgesang der Kirche geworden ist, sind hier auch die theologisch detailreichen Ausführungen über die Geburt Jesu zu erwähnen. In diesem Buch werden jene Stellen betrachtet, in denen Maria vom Evangelisten Lukas erwähnt wird. Indem wir uns von Lukas an die Hand nehmen lassen, lernen wir mithilfe der Gottesmutter Maria die Sendung ihres Sohnes tiefer zu verstehen.Geb., 80 Seiten
Carlos Encina CommentzEine der wichtigsten priesterlichen Aufgaben ist der Dienst des Beichthörens. Die Beichte, auch Sakrament der Buße, Versöhnung oder Vergebung genannt, ist keine Erfindung der Kirche. Jesus selbst vertraute den Aposteln am Osterabend die Vergebung der Sünden an, als er sagte: »Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, und wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben« (Joh 20,22–23). Mit einer alphabetischen Liste von Stichwörtern, die sich auf das Sakrament der Versöhnung beziehen, verdeutlicht der Autor, wie sich ein guter Beichtvater verhält. Der Inhalt des Buches richtet sich nicht nur an Priester, sondern an alle Gläubigen, die auf der Suche nach Orientierung für ihr christliches Leben sind – in der Hoffnung, dass sie die Schönheit dieses Sakraments wiederentdecken.Broschur, 128 Seiten
Kleiner katholischer Glaubenskurs Klaus Einsle LC„Ich will versuchen, den Glauben in seiner anziehenden Schönheit und für jeden verständlichen Einfachheit, seiner umformenden Kraft und lebensgestaltenden Forderung, seiner überzeugenden Echtheit vorzustellen. Mir liegt es fern, Zweifel oder kritische Aussagen in den Vordergrund zu rücken. Ohne in entstellende Vereinfachung zu verfallen, lautet mein Leitmotiv vielmehr: Glaube, einfach und direkt.“ P. Klaus Einsle LC Broschur, 120 Seiten
Versuche, die Philosophie zu Ende zu denken Engelbert Recktenwald Im Sprichwort führen alle Wege nach Rom, in der Philosophie immerhin recht viele zu Gott. Man muss sie nur gehen. Ein konsequentes Nachdenken über die großen Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Glück und Liebe, nach dem Guten und Richtigen kommt am Gottesgedanken nicht vorbei. Dabei braucht der Christ die Auseinandersetzung mit konkurrierenden Philosophien nicht zu scheuen. Im Gegenteil: Erst im Licht des christlichen Glaubens fügen sich deren verstreute Einsichten zu einem Welt- und Menschenbild zusammen, das vom Intellekt besser erfasst werden kann, als manche Kritiker des Glaubens überhaupt ahnen – so wie es Chesterton einmal formulierte: „Die Rätsel Gottes sind befriedigender als die Lösungen der Menschen.“ P. Recktenwald bringt Licht ins Dickicht der philosophischen Diskussionen und bietet für alle, die Lust am Denken haben, eine kurzweilige Apologie des christlichen Glaubens im besten Sinne des Wortes. Geb., 160 Seiten 1. Aufl. 2025P. Engelbert Recktenwald wurde 1960 im Saarland geboren und empfing 1985 die Priesterweihe. Er gehört zu den Gründern der Priesterbruderschaft St. Petrus, die 1988 von Papst Johannes Paul II. als „Klerikale Gemeinschaft apostolischen Lebens päpstlichen Rechts“ anerkannt wurde. Anschließend absolvierte er ein weiteres Studium der Philosophie bei Robert Spaemann in München. Seitdem wirkt er seelsorglich und publizistisch als Priester, Philosoph und Theologe.
Biblische Weisheit für den Weg in die Heimat Scott Hahn & Brandon McGinley Seit jenem Tag, an dem das Evangelium begann, sich in der Welt zu verbreiten, nehmen die Christen eine außergewöhnliche Stellung ein – als Bürger des Himmelreichs und zugleich als Erben der Welt. Sie lieben diese Welt, und doch erfahren sie in ihr Verfolgung. In diesem Buch machen die Autoren Scott Hahn und Brandon McGinley deutlich, dass die göttliche Vorsehung, die im ersten Jahrhundert für die Bekehrung der Menschen sorgte, auch heute noch in der gleichen Weise wirkt. Sie ist kein kalkulierbares System wie ein Unternehmen, die Börse oder ein Sportereignis, bei denen der Erfolg in Zahlen gemessen werden kann, doch ist sie verlässlicher als jede messbare Größe, die uns zur Verfügung steht. Die Botschaft dieses Buches ist gleichermaßen erstaunlich realistisch wie zutiefst hoffnungsvoll. Auch heute leben die Christen im Exil. Sie haben schon immer als Fremde in einem fremden Land gelebt – und blieben dennoch standhaft. Diese zeitlose Botschaft trifft auch für unsere Zeit zu. Geb., 208 Seiten 1. Aufl. 2025Dr. Scott Hahn hat seit 1990 die Professur für Theologie und Bibelwissenschaft an der Franziskanischen Universität von Steubenville inne und ist Gründer und Präsident des St. Paul Center für Biblische Studien. Er hat als Autor und Herausgeber mehr als 40 wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Bücher veröffentlicht. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Unser Weg nach Rom“ und „Das Mahl des Lammes“. Er ist seit 1979 verheiratet mit Kimberly, Vater von sechs Kindern und Großvater von 21 Enkelkindern. Brandon McGinley ist Absolvent der Princeton University. Er schreibt u. a. für die Pittsburgh Post-Gazette, The Washington Post, First Things, The Catholic Herald. Er veröffentlichte gemeinsam mit Scott Hahn „Würdig und recht. Warum die Zukunft der Gesellschaft vom wahren Glauben abhängt". Außerdem engagiert er sich im „Pennsylvania Family Institute” für die Förderung des Lebens und der Familie. Er lebt zusammen mit seiner Frau Katie und seinen fünf Kindern in Pittsburgh.
Erinnerungen eines Gefängnispfarrers Winfried Abel„Barmherzigkeit“ ist das zentrale Thema, das Gott der Kirche an der Schwelle zum dritten Jahrtausend mit auf den Weg gegeben hat. Für Pfarrer Abel bedeutete dies, sich als Gefängnisseelsorger ganz in den Dienst der Barmherzigkeit zu stellen. Die Jahre, die er in Kassel verbrachte, gehören für ihn zu den schönsten seines priesterlichen Wirkens. Immer wieder wurde er gebeten, seine Erlebnisse aus dieser Zeit festzuhalten und für die Nachwelt zu hinterlassen. Nun ist er diesem Wunsch nachgekommen. Das vorliegende Buch ist mehr als nur eine Sammlung bewegender, mitunter ernster, aber auch heiterer Geschichten aus dem Gefängnisalltag. Sie spiegelt zugleich jene wunderbare Melodie wider, die mit der ersten Frohen Botschaft nach dem Sündenfall (Gen 3,15) ihren Anfang nahm und die einst am Ende der Zeit in einen glorreichen Schlussakkord einmünden wird – die machtvolle Melodie der göttlichen Barmherzigkeit.Geb., 160 Seiten 2. Aufl. 2025Pfarrer Winfried Abel, geb. 1939, studierte Philosophie und Theologie an der Theologischen Fakultät Fulda und am Kenrick-Seminary in St. Louis (USA). Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1964 und sechs Kaplansjahren wurde er von seinem Bischof mit der Gefängnisseelsorge an den Justizvollzugsanstalten in Kassel betraut. Dort war er von 1970 bis 1983 tätig. Danach übernahm er die geistliche Leitung verschiedener Bildungs- und Exerzitieneinrichtungen. Von 1989 bis 2014 wirkte er als Pfarrer von St. Andreas in Fulda. Im Ruhestand übernahm Pfarrer Abel das Amt des Spirituals im Priesterseminar Leopoldinum in Heiligenkreuz, das er bis 2020 ausübte. Seit 2021 ist er Familiare des dortigen Zisterzienserklosters.
Ein neugieriger Blick ins Paradies Klaus Einsle „Es ist ja noch nie jemand von dort zurückgekommen“, pflegen Zweifler zu sagen, spricht man sie auf den Himmel und das Leben nach dem irdischen Tod an. Aber diese Betrachtung ist falsch. Jesus Christus selbst ist aus dem Himmel auf die Erde gekommen. Und viele andere Menschen, die eine Nahtoderfahrung gemacht hatten, deren Herz kurzzeitig zu schlagen aufhörte oder die eine Zeit lang im Koma lagen, berichten von eindrucksvollen Erlebnissen in dieser Zeit. Mit dem Tod auf dieser Welt endet unser Leben nicht – das ist der feste Glaube der Christenheit und übrigens auch anderer monotheistischer Religionen. Pater Klaus Einsle hat sich auf die Suche begeben, wohin uns der Weg führt, wenn Gott uns eines Tages zu sich ruft. Aus vielfältigen Quellen gespeist, entwirft er ein Bild voller Friedfertigkeit und unendlichen Glücks, das den Menschen im Himmel erwartet. „Viele können sich nicht vorstellen, dass Gott auf ewig interessant sein könnte. Man denkt da schnell an den Münchner im Himmel, der griesgrämig halleluja-singend im weißen Nachthemd auf einer Wolke sitzt und teilnahmslos seinen Heiligenschein putzt.“ So schreibt der Autor und entwirft dann ein gänzlich anderes Bild. Der Himmel wird großartig sein, ohne Hass, Neid und Anfeindungen – so lautet das Ergebnis seiner Suche. Ein Buch, das Vorfreude macht auf das, was uns erwartet. Broschur, 232 Seiten
GlaubenszeugnisseSylvia und Alfred Sobel (Hg.)Im vorliegenden Buch kommen sieben Frauen und Männer zu Wort, die Gottes Wirken in ihrem Leben erfahren haben. Sie bezeugen dies in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen vom Glauben abwenden. Deshalb sind diese lebendigen und leidenschaftlichen Glaubenszeugnisse heute so wertvoll. Sie sind so vielfältig wie das Leben selbst: blitzartige Bekehrungen, aber ebenso langsame, von Hoffnung und Zweifel geprägte Glaubenswege. Papst Benedikt XVI. prägte den weisen Ausspruch: „Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt.“ Die hier vorgestellten Konvertiten haben ihren Weg zu Gott innerhalb der katholischen Kirche mit ihren zahlreichen spirituellen Schätzen gefunden. Geb., 112 Seiten 1. Aufl. 2025Alfred Sobel: geboren 1954 in Wiesbaden, verheiratet mit Sylvia Sobel, drei erwachsene Kinder, Studium der Theologie und Bibliothekswissenschaft in Mainz, Toulouse und Berlin, Autor und Theologe.Sylvia Sobel: geboren 1960 in Berlin, verheiratet mit Alfred Sobel, drei erwachsene Kinder, Studium der Sprachen und der evangelischen Theologie in Toulouse, Marburg und Berlin, pensionierte Lehrerin, Autorin und Theologin. Beide haben zusammen zahlreiche Bücher und Zeitungsbeiträge zu theologischen Themen sowie Ratgeber verfasst.
Gnadenschatz der KircheVorwort von Robert Kardinal SarahRalph WeimannDie Sakramentalien gehören zum Gnadenschatz der Kirche. Schutz und Befreiung vom Bösen, Heilung, Stärkung sowie viele andere Gnaden können durch sie erlangt werden. Da das Wissen über die Sakramentalien bei vielen Menschen verloren gegangen ist, möchte Ralph Weimann mit dem vorliegenden Buch Abhilfe schaffen. Ausgehend von einer theologischen Begründung beleuchtet er zunächst die Grundlagen für das Verständnis von Weihen, Segnungen, Exorzismen und heiligen Gegenständen. Anschließend stehen pastorale Überlegungen im Mittelpunkt, die für das Glaubensleben und die Katechese notwendig sind. Konkret geht er auf die Bedeutung und geistliche Kraft der Anrufung des Namens Jesu und des Kreuzzeichens ein, auf die antidämonische Wirkung von Exorzismen und wie und wann sie verwendet werden können. Die Gnaden, die von der Marienweihe, der Wundertätigen Medaille und der Benediktusmedaille ausgehen, werden ebenso erläutert wie die Bedeutung und Verwendung von Weihwasser. Geb., 416 Seiten 3. Aufl. 2025Ralph Weimann, geb. 1976, studierte Philosophie und Theologie in den USA, Italien und Deutschland. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 2007 promovierte er mit einer Arbeit zum Thema. „Dogma und Fortschritt bei Joseph Ratzinger“. Daran schloss sich eine zweite Promotion im Bereich der Bioethik zum Thema: „Bioethik in einer säkularisierten Gesellschaft“ an. Seit 2013 lehrt er an verschiedenen Hochschulen und Universitäten, vor allem an der Päpstlichen Universität Heiliger Thomas von Aquin (Angelicum) in Rom. Neben seiner Lehrtätigkeit ist er Autor zahlreicher Schriften. Zuletzt in deutscher Sprache erschienen ist der Titel „Wegweisung für das Ewige Leben“.
Torsten Hartung, Christoph FaselEin Kind, das nach Zuneigung hungert. Und sie doch nie verspürt. Torsten Hartung kämpft mit der Welt und sich selbst. Von Kindesbeinen an. Er wird zum Schläger, der alle Gegner zu Boden ringt. Mit 18 geht er zum ersten Mal in den Knast. Es ist die Geschichte eines Mannes, der einen der größten Autoschieber-Ringe Europas aufzieht, in 18 Monaten für knapp 11 Millionen Luxusautos stiehlt und verschiebt – der mit der Russen-Mafia Geschäfte macht, sich Verfolgungsjagden mit der Polizei liefert und schließlich zum Mörder wird. 18 Jahre Gefängnis. Fünf Jahre Einzelhaft. Am tiefsten Punkt seines Lebens entdeckt Torsten Hartung, was er all die Jahre falsch gemacht hat. Und wonach er sich wirklich sehnt … Geb., 240 Seiten1. Aufl. 2025Torsten Hartung, Jahrgang 1961, ist gelernter Dachdecker. Schon früh geriet er auf die schiefe Bahn. Er hat 22 Jahre seines Lebens in Gefängnissen verbracht. 2006 wurde er entlassen. Heute kümmert er sich mit seiner Frau Claudia um jugendliche Straftäter. Er hat den Verein „Maria hilf-t e. V.“ (www.mariahilft.com) gegründet und bietet Gesprächsbegleitung beim Selbsterkenntnisprozess an. Christoph Fasel, Jahrgang 1957, besuchte nach dem Studium die Henri-Nannen-Schule in Hamburg und arbeitete danach als Journalist (u. a. für „Bild“, „Eltern“, „stern“). Mehrere Jahre war er Chefredakteur des „Readerʼs Digest“ für Deutschland und Österreich. Heute arbeitet er als Buchautor, Dozent und Coach.
Sr. Clarissa StrniskoWer bin ich als Frau? Wonach sehne ich mich? Wie kann ich mein alltägliches Leben gestalten, um als Frau erfüllt zu leben? In diesem Buch stellt Sr. Clarissa heraus, wie Gott der Schöpfer das Frausein sieht. Sie betont, wie wertvoll und wichtig jede Frau ist und welcher Reichtum in ihr liegt. Nach jedem Kapitel gibt es einen praktischen Teil, der dazu ermutigt, das Erkannte im Alltag umzusetzen. Die Autorin beleuchtet die unterschiedlichen und wunderbaren Berufungen der Frau. Sie kann hier aus ihren wertvollen Erfahrungen in der Frauen- und Familienpastoral schöpfen. Geb., 320 Seiten 2. Aufl. 2026Clarissa Strnisko, geb. 1972 in Frankfurt, studierte Philosophie und Theologie. Nach ihren Ordensgelübden in der „Gemeinschaft der Apostolischen Schwestern vom heiligen Johannes“ arbeitete sie als Lehrerin in Kamerun. Zurück in Deutschland absolvierte sie eine Ausbildung zur Familientrainerin. Seit 2022 ist Sr. Clarissa Oberin des Klosters ihrer Gemeinschaft in Orléans. Sie gestaltet Einkehrtage, organisiert Fuß- und Radwallfahrten für Frauen und Auszeiten für Mütter.
Raymond Arroyo Nachdem Mutter Angelica im Jahr 2001 einen Schlaganfall und mehrere gesundheitliche Rückschläge erlitten hatte, gingen viele davon aus, dass die Geschichte der berühmtesten Nonne Amerikas zu Ende sei. Auf ihre Zelle beschränkt und zum Schweigen verurteilt, bestand Mutter Angelica mehr als ein Jahrzehnt lang die inneren Kämpfe um ihre Seele, begleitete die Querelen innerhalb ihrer Ordensgemeinschaft und verfolgte die weitere Entwicklung von EWTN. Durch ihre Sendungen veränderte sie das Leben von vielen Menschen, die sie nie kennengelernt hatte. Raymond Arroyo beschreibt Mutter Angelicas geistliche Kämpfe in ihrer Zelle – einschließlich ihrer Zusammenstöße mit dem Teufel. Er offenbart auch Mutter Angelicas persönliche Bitte an Gott während ihrer langen Bettlägerigkeit. Schließlich geht er auch auf seine bewegende persönliche Beziehung zu Mutter Angelica mit all ihren Höhen und Tiefen ein. „In diesem Buch werden die letzten bittersüßen Jahre einer tiefgläubigen Nonne beschrieben, die in ihrem langen Schweigen und durch große Schmerzen das Leben von vielen Menschen verändert und mehr Gutes getan hat, als jemand sich hätte vorstellen können.“ Raymond ArroyoBroschur, 272 Seiten 1. Aufl. 2025Raymond Arroyo ist ein New York Times-Bestsellerautor, preisgekrönter Journalist, Produzent und Nachrichtendirektor des weltweiten Fernsehsenders EWTN. In seiner Nachrichtensendung „The World Over Live“ erreicht er wöchentlich mehr als 250 Millionen Haushalte auf allen Kontinenten. Seine Artikel erscheinen auch im New York Observer, im Wallstreet Journal und in der Financial Times. Rezensionen:Der Artikel ist veröffentlicht in der Zeitschrift Kirche heute Nr. 6/Juni 2025 © Kirche heute Verlags-gGmbH (Altötting) www.kirche-heute.de „Es sei denn, Sie hätten Mutter Angelica gekannt….“ Mission in Massenmedien – Verkündigung im Schweigen Mutter Angelica (1923-2016) war eine Klarissin vom Orden der Klarissen von der Ewigen Anbetung (Angelica Rizzo PCPA). Mit bürgerlichem Namen hieß sie Rita Antoinette Rizzo. 1976 begann sie in der Garage ihres Klosters Fernsehsendungen zu produzieren. Daraus entstand der katholische Fernsehsender Eternal Word Television Network (EWTN), der weltweit mehr als 435 Millionen Haushalte erreicht. Von der „Mission in Massenmedien“ zur „Verkündigung im Schweigen“, so könnte man ihren Weg beschreiben. Denn nach Jahrzehnten in religiösen Talkshows und Fernsehauftritten erlitt sie im Spätherbst 2001 zwei Schlaganfälle, die ihrer Medienarbeit ein plötzliches Ende bereiteten. Ihren letzten Live-Auftritt bei EWTN hatte sie anlässlich ihres 80. Geburtstags am 20. April 2003. In seinem fünften Buch über Mutter Angelica beschreibt Raymond Arroyo die letzte Phase ihres Lebens, die in zunehmendem Leiden und vollkommenem Verstummen bestand, bis sie am Ostersonntag, den 27. März 2016, verstarb. Klaus-Hermann Rössler stellt das Buch vor, das den Titel trägt: „Mutter Angelica – Ihr großes Schweigen. Ihre letzten Jahre und ihr Vermächtnis“.Alle, die in der Kirche ein Leitungsamt ausüben, seien dazu gehalten, „zu verschwinden, da-mit Christus bleibt, sich klein zu machen, damit er erkannt und verherrlicht wird (vgl. Joh 3,30), sich ganz und gar dafür einzusetzen, dass niemandem die Möglichkeit fehlt, ihn zu er-kennen und zu lieben“. So Papst Leo XIV. in seiner ersten Messe als Papst mit den Kardinä-len in der Sixtinischen Kapelle. Mit tollkühnem Vertrauen auf GottIhr Leben lang hat sich die Gründerin von EWTN, eine Nonne vom Orden der Armen Klaris-sen von der Ewigen Anbetung in den USA, die heute international berühmte Schwester „Mo-ther Angelica“, exakt an diese Maxime gehalten, vor allem natürlich an dessen letzten Teil, Christus möglichst vielen bekannt zu machen, aber auch an dessen ersten, nämlich selbst zu verschwinden, um Ihm immer mehr Raum zu geben. Sie hat dabei in ihrem ganzen Leben einen Mut entwickelt, der sich nur mit einem geradezu tollkühnen Vertrauen auf Gott und einer grenzenlosen Liebe zu Jesus Christus erklären lässt. „Mehrere Stunden, die sie täglich im Gebet verbrachte, verschafften Mutter Angelica ein feines Gespür für den Ruf Gottes, dem sie sofort folgte... Wie viele von uns würden es wagen, im Alter von 58 Jahren in einer Garage in einem Vorort einen Kabelfernsehsender zu gründen, und das ohne jegliche Erfahrung? Stellen Sie sich vor, Sie wären körperlich behindert, mittellos und eine in Klausur lebende Nonne. Nur wenige würden glauben, dass ein solches Projekt funktionieren könnte. Es sei denn, Sie hätten Mutter Angelica gekannt“, schreibt Raymond Arroyo in seinem gerade im Media Maria Verlag in deutscher Sprache neu erschienenen Werk von 2018 „Mutter Angelica – Ihr großes Schweigen. Ihre letzten Jahre und ihr Vermächtnis“. Weltweites Medienapostolat von EWTN Dass Mutter Angelica tatsächlich ein Leitungsamt in der Kirche ausgeübt hat, wird niemand im Ernst bezweifeln. Nicht nur, dass sie Äbtissin eines und Gründerin bzw. Mitinitiatorin zahlreicher weiterer Klöster in den USA und Europa war. Heute ist ihr mittlerweile über 40 Jahre altes einstiges „Garagenkind“ EWTN nach Eigenangaben der weltweit größte katholi-sche Fernsehsender und erreicht mit seinen 11 Fernsehkanälen in verschiedenen Sprachen mehr als 435 Millionen Haushalte in über 160 Ländern auf allen Kontinenten. Darüber hinaus gehören Radiosender und Nachrichtenagenturen wie CNA Deutsch, CNA (Catholic News Agency), ACI Prensa, ACI Stampa, ACI Africa und ACI Mena zum weltweiten multimedialen Medienapostolat von EWTN. Und das alles auf Spendenbasis – in Deutschland übrigens seit 25 Jahren. Der Weg ins Schweigen Wenn man dann noch die Tatsache berücksichtigt, dass die Person, die maßgeblich durch die Lebendigkeit ihrer Glaubensgespräche zum weltweiten Erfolg beigetragen hat, eben jene Mutter Angelica ist, nimmt es natürlich Wunder, warum der Autor gerade ein Buch über ihr Schweigen veröffentlicht hat – übrigens ein in mehrfacher Hinsicht erstaunliches Werk, das eine nichts beschönigende Darstellung des konkreten Ordenslebens seiner Protagonistin mit einer tiefen persönlichen Erfülltheit über deren geistlichen Weg und vorbildhafte Größe ver-bindet. Geschrieben überdies in einem federleichten und unterhaltsamen Stil, eine Verbindung von interessanter Reportage und Nachdenken provozierender Tiefgründigkeit, wie sie sonst im deutschen Sprachraum eher selten ist. Das fünfte Buch von Raymond Arroyo über Mutter Angelica Dazu muss man wissen: Raymond Arroyo hat vor diesem Buch bereits vier andere Bücher zu Mutter Angelica geschrieben. Das erfolgreichste davon, das 2009 (als einziges der vier) auf Deutsch unter dem Titel „Mutter Angelica. Eine Nonne schreibt Fernsehgeschichte“ ebenfalls im Media Maria Verlag erschienen ist, stand monatelang auf der Bestsellerliste der New York Times. Arroyo ist ein erfolgreicher New Yorker Journalist (New York Observer, Wallstreet Journal, Financial Times) und war Fernsehreporter aus dem Capitol in Washington, bevor er Nach-richtendirektor von EWTN wurde – auf welch ungewöhnliche Weise und mit welchen unvor-hergesehenen geistlichen Auseinandersetzungen mit der Gründerin (O-Ton nach einer heftigen Zurechtweisung: „Ich tue nur das, was Mütter tun“), das verrät er in seinem neuen Buch – nicht ohne nachträgliche Dankbarkeit. In seiner Nachrichtensendung „The World Over Live“ erreicht er wöchentlich nach Angaben des Senders mehr als 148 Millionen Haushalte in über 140 Ländern auf allen Kontinenten. Er ist auch Roman- und Kinderbuchautor. Letzte Lebensphase – Erkrankung und Verstummen Nun also aus seiner Feder die Behandlung des Schweigens der berühmtesten katholischen Medienschaffenden, nicht ihres stupenden medialen Erfolges. Das Buch schildert zunächst ein weiteres Mal die mehr als erstaunliche Biografie von Mutter Angelica, kann also auch als Werk für sich gelesen werden, ohne dass man die Vorgängerbücher kennt, auf die es gleich-wohl neugierig macht. Aber in diesem Buch geht es vor allem um die letzte Lebensphase der Schwester – und Ar-royo legt Wert darauf, dass es sich um eine Auftragsarbeit handelt. Durch einen Schlaganfall im Jahre 2001 und eine weitere Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes im Jahre 2004 bei ansonsten klarem Verstand unfähig, ausreichend zusammenhängende Sätze zu formulie-ren, hatte Mutter Angelica Raymond Arroyo gebeten, die „ganze Geschichte“, also auch die Geschichte ihrer letzten, von schwerster Krankheit und einem zunehmenden Verstummen geprägten Lebensphase und der damit zusammenhängenden erheblichen Schwierigkeiten im Konvent ihres Klosters in Hanceville zu beschreiben. Am Ostersonntag 2016 ist sie heimgegangen. Nach der Lektüre ahnt man ihr ungewöhnliches Motiv für den Auftrag – hierin gleicht sie dem heiligen Papst Johannes Paul II.: Nur die Wahrhaftigkeit bis zuletzt ermöglicht ein glaubwürdiges Lebenszeugnis für Jesus Christus. Ihre Liebe zum Herrn, wie sie in dem Buch von Arroyo auch durch Zitate von mehreren ihr nahestehenden Menschen geschildert wird, geht dem Autor und dem Leser gleichermaßen nahe. Kraft aus dem Schweigen in der Freundschaft mit Gott Ihr Schweigen wird ihr als ungeheuerliche Herausforderung zu einer geistlichen Reise in die ewige Herrlichkeit. Der Mönchsvater Benedikt bezeichnet das Schweigen im 7. Kapitel seiner Regel als eine der höchsten Stufen der Demut der monastischen Existenz. Arroyo nutzt die Beschreibung der „ganzen“ Wahrheit, wie sie von Mutter Angelica ge-wünscht wurde, zu einer geistlichen Bilanz ihres Lebens und Leidens, die uns Wegweiser für unser eigenes Glaubensleben sein kann. Ihr durch die Medien vermitteltes Segenswirken, das im Buch durch zahlreiche Bezeugungen von EWTN-Zuschauern bewegend dokumentiert wird, wird deutlich als Ausfluss einer Kraft, die nicht aus dem Reden, sondern aus dem Schweigen in der Freundschaft zu Gott kommt. Die hl. Teresa von Avila – eine spirituelle Lehrmeisterin auch für Mutter Angelica – hat dieses Stillsein mit Gott so auf den Punkt gebracht: „ ... das innere Gebet ist nichts anderes als ein freundschaftlicher Umgang, bei dem wir oftmals ganz allein mit dem reden, von dem wir wissen, dass er uns liebt.“ Mutter Angelica sagte über ihre Medienarbeit: „Ein Sender, der spirituelles Wachstum fördern will, muss im kontemplativen Leben verwurzelt sein. ... Es ist das Ungewöhnlichste, was ein Orden tun kann, aber Gott bewirkt gern Großes mit Kleinen.“ „Weißes Martyrium“ im fortschreitenden Leiden Aber ihr über ein Jahrzehnt sich steigerndes Verstummen war die Konsequenz eines „weißen Martyriums“ – im Sinne einer Hingabe an Gott im fortschreitenden Leiden. Hierin erkannte sie die Vollendung eines Musters in ihrem Leben. Arroyo schreibt: „Parallel zu jedem Fort-schritt in ihrer Arbeit widerfuhr Mutter Angelica ein körperliches Leiden. »Das war schon immer die Vorbereitung, die Gott mir offenbar gibt«, sagte sie über ihre Schmerzen in einem Interview. »Immer scheint es dem, was der Herr von mir möchte, vorauszugehen.« Mutter Angelica war nie weit entfernt vom Schatten des Kreuzes, wenn sie den Willen Gottes um-setzte.“ Und er erinnert sich, was sie ihm lange vor ihrer langen letzten Leidensphase gesagt hat: „»Eine der Lektionen, die ich gelernt habe, besagt, dass das Leiden und das Alter etwas sehr Wertvolles sind. Weißt du warum? Weil wir in diesen Phasen unseres Lebens mächtig sind.« Mutter Angelica wollte damit sagen, dass die Alten und Schwachen lange Stunden mit Gott allein verbringen, Stunden, in denen sie beten und für andere Fürbitte leisten. Es ist eine geheimnisvolle Macht, aber es ist dennoch eine Macht. In dem Maße, wie ihr Körper schwä-cher wird, erstarkt ihr Geist. Wenn der Tod naht, gehen die Ängste zurück. Und dasselbe gilt für das Interesse an der materiellen Welt.“ Ökonomie Gottes – das Nutzlose in den Augen der Welt Und er berichtet, was eine Mitschwester ihm sagte, die Mutter Angelica sehr nahestand: „»Ich weiß, dass sie den Sender zum Teil für diejenigen aufgebaut hat, die ans Haus gefesselt sind, und jetzt ist sie eine von ihnen«, erzählte mir Schwester Grace Marie in der Zeit, als Mutter Angelica auf ihre Zelle beschränkt war. »Ich kann mir vorstellen, dass sie für die Kirche und für den Heiligen Vater betet [...]. Wer weiß, ob das Leid, das sie ertragen hat, nicht wirksamer ist als alles, was sie zuvor getan hat? Sie ist ganz ausgeliefert – und dieses beständige ›Ja‹ zum Willen Gottes in ihrem Leiden ist für mich solch ein beredtes Zeugnis. Das ist ja die Ökonomie Gottes: Er nimmt, was in den Augen der Welt nutzlos ist, und macht es wertvoll. Er kommt nicht, um das Leiden wegzunehmen, sondern um es zu heiligen. Und sie lehrt uns immer noch, ... wie man auf die richtige Art das Leiden annimmt [...]. Von einer Person, die eine so mächtige Kommunikatorin war, zu jemandem, der sich nicht mehr mitteilen kann. Dieses Annehmen von Gottes Willen ist enorm [...]. In Anbetracht all dessen, was sie ertragen hat, ist sie eine heilige Frau. Sie lehrt mich so unglaublich viel. ...«“ Und selbst EWTN-Fans vor den Mattscheiben spürten die Kraft, die von ihrem Schweigen ausging, als sie nicht mehr live auf dem Bildschirm zu sehen war. Raymond Arroyo zitiert aus der Zuschrift des Zuschauers Ken Crawford: „Mutter Angelicas größtes Geschenk für mich ist ihr Leiden. Es klingt verrückt, nicht wahr? Ich leide an Multipler Sklerose, bei der viele Komplikationen aufgetreten sind. Gefesselt an einen Rollstuhl, Schmerzen, Kraftlosigkeit usw. [...] Mutter Angelica hat mir gezeigt, dass Leiden eine edle, wertvolle Berufung ist. ... Keine Live-Übertragungen von EWTN mehr – sie tut jetzt das, was sie schon immer tun wollte: Sie verbringt Stunden im Gebet, und im Schweigen ihres Herzens betet sie Jesus an.“ „Leiden ist Heilen“ In einem persönlichen Gespräch vertraute Angelica unserem Autor einst an: „Mir wurde eines Tages bewusst, dass diejenigen, die fortwährend leiden, möglicherweise nicht geheilt werden, weil sie selbst Heiler sind. Das größte Geschenk, das Gott mir seit meiner Berufung gemacht hat, ist das Leiden, denn ich bin eine stolze Person, und bei dem Apostolat, das Gott uns übertragen hat, und der Arbeit, die zu leisten ist, muss ich völlig von Ihm abhängig sein [...]. Ich habe deshalb geistlich heilen können, weil ich körperlich nicht geheilt worden bin. Leiden ist Heilen. Es gibt Leute, die meinen, der Pfad zur Heiligkeit bestehe darin, von körperlichem Leiden geheilt zu werden. Gott aber benutzt dieses Leiden häufig, um uns zu verändern und unsere Seelen zu heilen.“ Einstieg von Papst Leo XIV. in sein Pontifikat In der eingangs genannten Predigt zitiert Papst Leo XIV. den hl. Ignatius von Antiochien, der angesichts der Aussicht, bald im römischen Zirkus von wilden Tieren verschlungen zu werden, äußerte: „Dann werde ich wirklich ein Jünger Jesu Christi sein, wenn die Welt meinen Leib nicht mehr sieht.“ Auch Mutter Angelica hat in diesem Sinne durch ihr Verstummen und langsames leibliches Verschwinden Christus verkündet. Durch das Buch von Arroyo über sie werden wir an ein unzerstörbares Licht in unserer Zukunft erinnert.
Holger Speier (Hg.)Unversöhnlichkeit und Streit wirken sich negativ auf das Leben des Menschen aus, denn sie versperren den Blick auf die Schönheit des Lebens, der menschlichen Gemeinschaft und auf Gott. In diesem Buch berichten unterschiedliche Menschen zwischen 5 und 85 Jahren, wie sie vergeben konnten und sich mit Gott, mit anderen Menschen und mit sich selbst versöhnt haben. Mit ihren faszinierenden Geschichten wollen sie den Leser dazu ermutigen, eigene Wege der Vergebung und Versöhnung zu beschreiten und dadurch innere Heilung und Befreiung zu erfahren. Geb., 128 Seiten 1. Aufl. 2025Holger Speier studierte Theologie, Philosophie und Ethik. Er unterrichtet heute an einer Schule in Marburg. Der promovierte Theologe hat bereits einige, auch nicht akademische Veröffentlichungen realisiert. Diese sind von der Überzeugung getragen, dass das Christentum die wissenschaftliche Auseinandersetzung weder mit anderen religiösen noch philosophischen Positionen fürchten muss.
Jean Galot SJMan kann nicht Christ sein, ohne immer wieder auf Christus zurückzukommen und das heißt, das Herz Christi zu erforschen. Unser Glaube steht in der beständigen Gefahr, abzugleiten. Man ist versucht, ihn von der Welt her zu begründen. So drückt man die Hoffnung herab auf innerweltliche Belange und Ideale, und so kommt auch die Person Christi, wer und was Christus ist, in Gefahr, banalisiert zu werden: Christus gilt vielen bloß als eine der großen Gestalten der Geschichte, als einer von vielen, ein moralisches Vorbild, als „unser Bruder“, als Prophet, einer der großen „Religionsgründer“. Wenn wir zu Christus selbst gehen, wenn wir die Evangelien durchforschen, was er von sich selbst sagte, bekommen wir ein anderes Bild von Christus. Jean Galot tut dies von vielen Seiten her, in unzähligen Betrachtungen, und was er dabei herausarbeitet, ist ein Heilmittel für unsere Glaubensschwäche: Was uns Christus über sich selbst kundgibt, führt uns zu Gott Vater. Wenn wir versuchen, in das Innerste seines Herzens einzudringen, wird er uns Dinge offenbaren, die jede rein menschliche Erkenntnis übersteigen. Dann wird uns deutlich, warum er vielen zum Stein des Anstoßes wurde, warum sich an ihm bis heute die Geister scheiden. Er wurde zum Tode verurteilt, weil er zu erkennen gab, der Sohn Gottes zu sein, kein politischer Messias, sondern Gott von Gott, der Heiland und Erlöser für alle Menschen. Anhand der Evangelien dringen die Betrachtungen Galots ein in die Tiefen des Herzens Jesu. Sie versuchen, seine innerste Gesinnung zu ergründen; sie zeigen seine Demut, seinen Opfermut, seine Art zu beten, seine Hingabe an den Willen des Vaters, seine vertraute Vereinigung mit dem Willen des Vaters, seine Liebe zum Vater. Sie geben Zeugnis von seiner Liebe zu seiner heiligen Mutter, zu den Menschen, zu seinen Jüngern, und von seiner Feindesliebe. Die Übung der Demut, die Liebe zur Wahrheit, die Einübung in das Liebesopfer, den Sohn suchen, sein Herz ergründen, das ist eine Mystik der Nachfolge Christi, ist ein betrachtendes Mitgehen mit Christus, ein betrachtendes Kreuzweggebet.Geb., 288 Seiten1. Aufl. 2025Jean Galot wurde 1919 in Ougrée, Belgien, geboren. Er promovierte in Rechtswissenschaften an der Katholischen Universität Leuven und in Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Nach seinem Eintritt in den Jesuitenorden lehrte er Dogmatik an der Katholischen Universität Leuven und Christologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Jean Galot SJ starb im Jahr 2008.
Marienerscheinungen und heilige BilderMichael HesemannMichael Hesemann untersucht und dokumentiert die eindrucksvollsten Dinge „zwischen Himmel und Erde“, in denen gläubige Christen göttliche Zeichen sehen. Im vorliegenden Buch nimmt er Marienerscheinungen und heilige Bilder in den Blick, die sich naturwissenschaftlich nicht erklären lassen. Er nimmt den Leser mit zu den größten Wallfahrtsorten Lourdes, Fatima und Guadalupe mit ihren spektakulären Erscheinungen der Gottesmutter und medizinisch unerklärlichen übernatürlichen Heilungen. Er beschäftigt sich mit geheimnisvollen Bildern, von denen es heißt, sie seien „nicht von Menschenhand geschaffen“: Das Fensterbild von Absam, das sich vor über 200 Jahren auf mysteriöse Weise in eine Glasscheibe brannte. Die Tilma von Guadalupe, die, vor 500 Jahren entstanden, Eigenschaften eines Fotos aufweist. Das hauchdünne Muschelseidentuch von Manoppello, aus dem uns ein geheimnisvolles Christusbild anlächelt. Und das Turiner Grabtuch, das seit über einem Jahrhundert die Wissenschaft vor ein unlösbares Rätsel stellt. Stets präsentiert der Autor den neuesten Stand der Forschung und rekonstruiert minutiös die Geschichte dieser „heiligen Bilder“, die mehr als jede Ikone ein „Fenster zum Himmel“ zu sein scheinen. So wird dieses Buch zu einer packenden Entdeckungsreise auf den Spuren der letzten großen Mysterien unseres Glaubens.Geb., 216 Seiten 1. Aufl. 2025Michael Hesemann, geb. 1964, ist Historiker und Autor zahlreicher internationaler Bestseller zu Themen der Kirchengeschichte und der katholischen Mystik. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften an der Universität Göttingen und lebt heute in Neuss und Rom, wo er als Vatikanjournalist tätig ist und in den vatikanischen Archiven forscht. Seine 47 Bücher sind in 16 Sprachen erschienen und erreichten eine Weltauflage von über 2 Millionen verkauften Exemplaren.
Michael Hesemann In diesem Band widmet sich Bestsellerautor Michael Hesemann kirchlich anerkannten Wundern, die als Zeichen des Himmels gelten. Dabei geht es um die erst 2002 in einem Vatikan-Archiv entdeckten „Geheimnisse von La Salette“, die erschreckend genau Ereignisse der Zukunft voraussagten, die unheimliche Päpste-Prophezeiung des Malachias und das berühmte „Dritte Geheimnis von Fatima“. Aber auch um Marienerscheinungen, die von Tausenden Zeugen gesehen und sogar fotografiert werden konnten, das spektakuläre „Sonnenwunder von Fatima“, das sich 1950 wiederholte, und das „Wetterwunder“, als Papst Benedikt XVI. Auschwitz besuchte. Marienbildern und Ikonen, die vor Zeugen zu „weinen“ beginnen, ist ein weiteres Kapitel gewidmet. Schließlich berichtet der Autor von den „Eucharistischen Wundern“, blutenden und levitierenden Hostien, die bis in unsere Zeit den Gläubigen Kunde geben von der mystischen Kraft des Altarsakramentes und der Wahrheit des christlichen Glaubens, dass sich Wein und Brot tatsächlich in den Leib und das Blut verwandeln. In fünf Fällen stellten Wissenschaftler fest, dass die konsekrierte Hostie zu einem menschlichen Herzmuskel wurde! Dabei berichtet Hesemann von persönlichen Recherchen und zitiert wissenschaftliche Untersuchungen, lässt aber auch kritische Stimmen zu Wort kommen. Geb., 296 Seiten 1. Aufl. 2025Michael Hesemann, geb. 1964, ist Historiker und Autor zahlreicher internationaler Bestseller zu Themen der Kirchengeschichte und der katholischen Mystik. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften an der Universität Göttingen und lebt heute in Neuss und Rom, wo er als Vatikanjournalist tätig ist und in den vatikanischen Archiven forscht. Seine 47 Bücher sind in 16 Sprachen erschienen und erreichten eine Weltauflage von über 2 Millionen verkauften Exemplaren.
Esther von KrosigkSeine hochgeschätzte geistliche Tochter und Vertraute Die Amerikanerin Mary Pyle war Pater Pios geistliche Tochter, seine Assistentin und Vertraute über mehrere Jahrzehnte. Da sie mehrere Sprachen beherrschte, übernahm sie die Erledigung der Korrespondenz des berühmten Kapuzinermönchs. Mary Pyle nahm auch zahlreiche Gäste in ihrem „rosa Schloss“ in San Giovanni Rotondo auf, darunter Pater Pios Eltern, die dort starben. Sie stammte aus einem reichen Elternhaus und blieb auf Bitte von Pater Pio bereits in jungen Jahren in San Giovanni Rotondo. Dort machte sie eine radikale Wandlung zur tiefgläubigen Katholikin durch, deren hervorragendste Eigenschaften fortan ihre Nächstenliebe und Genügsamkeit waren. Pater Pio starb im September 1968 – einige Monate nach Mary Pyle –, wie er es vorausgesagt hatte.Geb., 192 Seiten 1. Aufl. 2024Esther von Krosigk arbeitete nach ihrem Studium der Japanologie als Redakteurin bei großen deutschen Verlagen wie Gruner & Jahr, Axel Springer und Hubert Burda Media. Heute ist sie Buchautorin, Journalistin (u. a. für „Die Tagespost“) und Texterin für Unternehmen und Agenturen. Rezensionen:https://de.catholicnewsagency.com/article/2629/wie-aus-einer-protestantin-in-amerika-eine-enge-vertraute-von-pater-pio-wurde Wie aus einer Protestantin in Amerika eine enge Vertraute von Pater Pio wurde Von Hans Jakob Bürger Der heilige Kapuziner Pater Pio von Pietrelcina, der den größten Teil seines Lebens in einem Kloster in San Giovanni Rotondo in den Abruzzen zubrachte, ist weltweit bekannt. Er war Träger der Wundmale Christi und starb am 23. September 1968. Bereits 1999 wurde er selig- und 2002 heiliggesprochen. Zahlreiche wunderliche Dinge sind über Pater Pio bekannt – etwa, dass er zur selben Zeit an verschiedenen Orten sein konnte, oder dass er persönliche Kämpfe mit dem Teufel auszutragen hatte. Weniger bekannt ist, dass er persönliche Freundschaften pflegte, die jahrzehntelang anhielten. Eine dieser Freundschaften ist jene mit Mary Pyle. Über seine „hochgeschätzte geistliche Tochter und Vertraute“ hat die Buchautorin und Journalistin Esther von Krosigk ein äußerst informatives Buch vorgelegt, das den Titel trägt „Pater Pio und Mary Pyle“. Darin werden weniger bekannte Begebenheiten aus dem reichen Leben des stigmatisierten Kapuziners berichtet, der als Beichtvater täglich viele Stunden damit zubrachte, die Nöte, Schwächen und schweren Sünden der Beichtenden anzuhören und ihnen die Lossprechung zu erteilen.Die Amerikanerin Mary Pyle wurde am 17. April 1888 in New York in einem protestantischen Elternhaus geboren. Sie erhielt zunächst den Namen Adelia, nannte sich aber nach ihrer Konversion vom protestantischen zum katholischen Glauben Mary. Adelia konvertierte 1918 in Barcelona, wo sie von einem Jesuitenpater getauft wurde. Im Jahr 1912 begegneten sich Adelia McAlpin Pyle – so ihr vollständiger Name – und die Pädagogin, Wissenschaftlerin und Ärztin Maria Montessori erstmals. Für Adelia war es „der Auftakt für die Wanderjahre mit der weltweit bekannten Pädagogin“. Da Montessori nur Italienisch sprach, wurde Mary ihre Dolmetscherin in Wort und Schrift, sowie ihre Begleiterin und Assistentin auf Reisen in Europa und in den USA. Pater Pio war erst seit wenigen Jahren im Kapuzinerkloster von San Giovanni Rotondo, doch eilte ihm bereits ein gewisser Bekanntheitsgrad voraus. Anlässlich eines Aufenthaltes im Sommer 1923 auf der Insel Capri fuhr Mary Pyle mit einer Freundin nach San Giovanni Rotondo. Von der „kläglichen“ Ortschaft aus führte ein etwa zwei Kilometer langer „ansteigender Saumpfad zum 600 Meter über dem Meer gelegenen Kapuzinerkloster“, das einen ärmlichen Eindruck machte. Zusammen mit ihrer Freundin übernachtete sie in einer Herberge und beide gingen am nächsten Morgen zum Kloster hinauf. Mary beichtete bei Pater Pio und ging zu ihm in die Messe. Im anschließenden Gespräch sagte Pater Pio zu ihr: „Du musst hierbleiben.“ Doch sie hatte Verpflichtungen und ging weiter mit Maria Montessori auf Reisen. Gegen Ende desselben Jahres kamen beide Frauen zu Pater Pio. Nachdem sich Mary diesmal entschieden hatte, zu bleiben, wollte sie mit Maria Montessori zurück nach Rom fahren, um ihre Sachen zu packen. Doch sie war „wie gelähmt“, konnte nicht mehr gehen und blieb. Von nun an war Mary Pyle nicht nur eine geistliche Tochter von Pater Pio, sondern auch eine seiner wichtigsten Stützen bis zu ihrem Tod. Mary Pyle wurde Tertiarin des Dritten Ordens. Während die Mitglieder als Laien kein Ordenskleid trugen, wurde bei ihr „eine Ausnahme gemacht: Sie durfte den richtigen Habit tragen, jedoch ohne Kapuze.“ Am 24. August 1924 segnete Pater Pio das Ordenskleid, das sie angeblich bis zu ihrem Tod auch nachts nicht ablegte. Noch am selben Tag notierte sie: Pater Pio „rief mich oder besser gesagt gab mir ein Zeichen zu kommen und an den Stufen des Altars niederzuknien, wo ich ihm Wort für Wort nachsprach und die Bitte äußerte, in den Dritten Orden aufgenommen zu werden, und er legte mir den kleinen Habit an und ließ mich die Kordel anlegen, und dann schrieb er in der Sakristei meinen Namen in das kleine Buch der Regel und gab mir den Namen Pia …“ In San Giovanni Rotondo ließ sie ein Haus bauen, in das sie die Eltern von Pater Pio aufnahm und in dem sie ständig Pilger aus der ganzen Welt willkommen hieß, die Pater Pio besuchen wollten. Täglich bereitete sie das Essen für eine große Zahl von Armen zu, die zu ihr kamen. Wegen ihrer Barmherzigkeit und Großzügigkeit wurde Mary auch „die Mutter der Armen“ genannt. Sie übernahm auch verschiedene Aufgaben rund um das Kloster, gründete eine Choral-Schola und kümmerte sich um die Ausbildung von jungen Sängerinnen. Zudem war sie Organistin in der Klosterkirche. „Da Mary fünf Sprachen fließend beherrschte, hatte sie bei Pater Pio dieselbe Funktion inne wie schon bei Maria Montessori: Sie agierte häufig als Dolmetscherin, wenn sich der Pater mit ausländischen Besuchern unterhielt.“ Sie kümmerte sich auch um die Pater-Pio-Gebetsgruppen, von denen es heutzutage Tausende gibt. In ihren letzten Lebensjahren war Mary Pyle krank und konnte nur mit Mühen von ihrem Haus zum Kloster gelangen, um bei Pater Pio zu beichten und an der Frühmesse um 5 Uhr teilzunehmen. Bevor es überhaupt nicht mehr möglich war, ließ sie sich noch von einem Taxi fahren. Am 17. April 1968 wurde Mary ins Krankenhaus eingeliefert. Sie starb am 26. April 1968. In dem vorliegenden Buch über Mary Pyle lernen die deutschsprachigen Leser nicht nur eine faszinierende Persönlichkeit kennen, sie erfahren auch viele ihnen vielleicht noch unbekannte Details zum Leben von Pater Pio und von Maria Montessori. www.kirche-heute.de Wie man Reichtum einsetzt, um in den Himmel zu kommen Das Nadelöhr Im Media Maria Verlag, Illertissen, ist 2024 ein Buch mit dem Titel „Pater Pio und Mary Pyle. Seine hochgeschätzte geistliche Tochter und Vertraute“ erschienen. Verfasst wurde es von Esther von Krosigk, einer außergewöhnlichen Journalistin, die sich seit vielen Jahren für die katholische Kirche interessierte und 2019 konvertierte. In ihrem Buch geht sie eigentlich auf vier Hauptfiguren ein, nämlich auf die Amerikanerin Mary Pyle (bis zu ihrer Konversion Adelia McAlpin Pyle), den hl. Pater Pio, dem sie über mehrere Jahrzehnte als enge Vertraute beistand, Dr. Maria Montessori, die sie bis zu ihrer Begegnung mit Pater Pio begleitete, und ihre Mutter Adelaide McAlpin Pyle. Klaus-Hermann Rössler spricht in seiner Rezension „von einer der in der Tat ungewöhnlichsten, weitgespanntesten, gleichwohl unbekanntesten Biografien einer einflussreichen Person des 20. Jahrhunderts“. Von Klaus-Hermann Rössler berichten die Aussage Jesu: „Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu gelangen… Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt“ (Mk 10,25; vgl. Mt 19,24; Lk 18,25). Interessant ist es, dass die Evan-gelien von der Bestürzung berichten, die die Jünger Jesu, ja alle Umstehenden erfasst: „Wer kann dann noch gerettet werden?“ Auch diejenigen, die sich gar nicht reich nennen können, sind erschüttert. Denn: Streben wir denn nicht alle nach einem möglichst angenehmen Leben, nach Reichtum? Sind wir dann nicht alle ausgeschlossen vom Reich Gottes? „Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles mög-lich“ (Mk 10,27). Wie Gott einen Menschen trotz seines oder sogar durch seinen immensen Reichtum zum ewi-gen Heil berufen kann, dem spürt Esther von Krosigk in ihrem 2024 erschienenen Buch „Pa-ter Pio und Mary Pyle. Seine hochgeschätzte geistliche Tochter und Vertraute“ nach. Zur Autorin Esther von Krosigk Die aus mitteldeutschem Uradelsgeschlecht stammende, international tätige Japanologin, Journalistin (bei zahlreichen bekannten Medien), Verlegerin und Buchautorin (u.a. „Heiliger Papst Johannes Paul II.“, „Worüber der Papst lacht“, „Glücksorte in Kapstadt“ – Selbstein-schätzung: „Ehe ich sprechen konnte, wollte ich schreiben. Und seit ich schreiben kann, wollte ich nichts anderes mehr“), konvertierte 2019 zum katholischen Glauben und schrieb das vorliegende Buch in Erinnerung an eine Pilgerfahrt in Italien. Über das Buch schreibt sie einleitend: „Dieses Buch erzählt von Mary Pyle. Aber es erzählt auch von zwei großen Gestalten des 20. Jahrhunderts, von Dr. Maria Montessori und dem heiligen Pater Pio, mit denen Mary Pyle in verschiedenen Phasen ihres Lebens eng verbunden war. Die Hauptfiguren zwischen Europa und Amerika Für alle drei Hauptfiguren dieser Biografie waren zwei Kontinente von entscheidender Bedeutung – Amerika und Europa – und jeweils aus ganz verschiedenen Gründen. Mary Pyle, in Amerika geboren, reiste als Assistentin und Vertraute mit Maria Montessori durch Kalifornien sowie europäische Länder und konvertierte in Italien zum Katholizismus. Ein Wunsch, den sie schon während ihrer Jugendjahre in New York in sich trug. Maria Montessori, eine italienische Ärztin und Pädagogik-Innovatorin, konnte durch ihre Aufenthalte in den Vereinigten Staaten, vor allem 1913, ihren internationalen Ruhm festigen und ausbauen. Pater Pio hat Italien nie verlassen. Doch sein Vater wanderte temporär nach Amerika aus, um durch höheren Verdienst seine Familie in Italien durchzubringen und seinem Sohn eine besse-re Bildung zu ermöglichen: „Mein Vater hat den Ozean zweimal überquert, damit ich ein Mönch werden kann“, hat Pater Pio einmal geäußert. Demnach hätte es ohne Amerika viel-leicht keinen Pater Pio gegeben. Was noch erstaunt: Während sein Vater nach Amerika ging, um die Armut zu überwinden, ging Mary Pyle, die reiche Amerikanerin, nach Italien, um arm zu werden. Bei Pater Pio, dem Kapuzinermönch, entledigte sie sich aller materiellen Güter. Rolle von Marys Mutter Adelaide McAlpin Pyle Dennoch war sie weiterhin wie ein Verbindungsglied zwischen ihrer Mutter, von der ihr hohe Geldsummen zukamen, und den bedürftigen Menschen in San Giovanni Rotondo, wo sich das alte Kapuzinerkloster befand, in dem Pater Pio lebte. Auch Projekte des heiligen Mönchs wurden generös unterstützt – unter anderem erfüllte Mary Pyle ihrem spirituellen Vater einen Herzenswunsch, indem sie in seinem Geburtsort Pietrelcina ein weiteres Kapuzinerkloster und -seminar erbauen ließ. Mary Pyle behielt nichts für sich – angesichts ihrer luxuriösen Herkunft zeigte sie eine bewundernswerte Bereitwilligkeit für die heilige Armut. Aber ihr Vermögen und ihre Großzügigkeit waren Faktoren, die in ihrer Beziehung sowohl zu Pater Pio als auch zu Maria Mon-tessori eine Rolle spielten. Denn auch Montessoris pädagogischer Siegeszug durch die Vereinigten Staaten wäre ohne das Geld der Familien McAlpin und Pyle so nicht möglich gewesen. Und da dieses Geld von Adelaide McAlpin Pyle – Marys Mutter – verwaltet und vergeben wurde, ist sie die vierte Hauptfigur in diesem Buch. Frucht einer Konversion zum Katholizismus Doch an erster Stelle erzählt die Biografie von einer Konversion, von der bedingungslosen Liebe zum Katholizismus. Und was daraus werden kann, wenn Gottes Ruf ohne Abstriche umgesetzt und gelebt wird. Es heißt zwar immer wieder, dass Mary Pyle sich gerne im Gefol-ge großer Persönlichkeiten bewegte, ohne sich selbst groß zu machen. Aber ihre Hingabe und ihr liebevoller Einsatz für Pater Pio und seinen Dienst, für seine Familie und für viele Men-schen in San Giovanni Rotondo sind unschätzbar und haben den berühmten Pilgerort mit zu dem gemacht, was er heute ist.“ Damit ist eine der in der Tat ungewöhnlichsten, weitgespanntesten, gleichwohl unbekanntes-ten Biografien einer einflussreichen Person des 20. Jahrhunderts umrissen – und man darf wohl erwarten, dass vielen Lesern völlig neue Perspektiven eröffnet werden – Verbindungen, die quer zu Erwartungen des intellektuellen Mainstreams stehen, wie z.B. dass einer entschie-den puritanischen Erziehung und Umwelt sehr wohl eine Berufung zum Glauben an die Sak-ramente und damit zur katholischen Kirche innewohnen kann oder dass die Entwicklung moderner Pädagogik durch Maria Montessori, die das entschiedene Eingehen auf die Persönlich-keit des Kindes und den Respekt vor ihm beinhaltet, auch als eine Frucht katholischer Fröm-migkeit begriffen werden muss. Nicht zuletzt lernen wir, dass die eigentliche Bedeutung Pater Pios weniger in den spektakulären Wundern, die er gewirkt hat, liegt und seine Heiligkeit nicht in den Stigmata begründet ist, die er jahrzehntelang trug. Sondern dass diese beglaubigten, dass er als gütiger Seelsorger überwältigend die Seelenfreundschaft Jesu Christi mit der Seele jedes Menschen, Seine unermessliche Barmherzigkeit, vermittelt hat. Resümee Esther von Krosigk hat sich erfolgreich der wahrlich nicht ganz einfachen Aufgabe unterzogen, als erste eine Biografie über Mary Pyle, der Frau im Hintergrund weltberühmter Persön-lichkeiten, ja der Frau im Hintergrund eines der größten Heiligen des 20. Jahrhunderts, zu schreiben. Sie spannt dabei den Bogen von treffend beschriebenen soziologischen und kultu-rellen Hintergründen zum Anekdotischen und zur Heiligengeschichte, ohne sich im Legend-arischen zu verlieren. Sie verklärt die Protagonistin ihres Buches nicht – gerade dadurch aber tritt deren Heiligmäßigkeit in besonderer Art hervor. Indem sie Christus durch die spirituelle Hingabe an Pater Pio und eine umfangreiche karitative Freigebigkeit und Mildtätigkeit verehrte, zeigte sie vielen Menschen den Weg zum Glauben. Dies wird etwa deutlich, wenn die Autorin folgende Einschätzung mitteilt: „Alix Brown, die 1964 in den Karmelitinnenorden eintrat, erkannte in Marys Verfügbarkeit für die Pilger und in ihrer Bereitschaft, Anekdoten und Geschichten aus dem Leben von Pater Pio mit ihnen zu teilen, ein wichtiges ‚apostoli-sches Werk‘. Buchstäblich Tausende von Menschen wurden im Laufe der Jahre dank Mary Pyles Bemühungen mit Pater Pio bekannt gemacht.“ Kommt uns das nicht bekannt vor, wenn wir an die Fortsetzung des eingangs erwähnten Je-sus-Wortes denken: „Da sagte Petrus zu ihm: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlas-sen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben.“ Der Artikel ist veröffentlicht in der Zeitschrift Kirche heute Nr. 5/Mai 2025 © Kirche heute Verlags-gGmbH (Altötting)
Mit einem Vorwort von Erzbischof Nikola Eterović, Apostolischer Nuntius in Deutschland Michael Hesemann Zum Heiligen Jahr, von Papst Franziskus am 24. Dezember 2024 eröffnet, werden 40 Millionen Pilger in Rom erwartet – darunter rund eine Million aus dem deutschsprachigen Raum. In diesem Buch erfährt der Rompilger alles über die Tradition der Heiligen Jahre, den Jubiläumsablass und wie er erlangt werden kann, die vier Papstbasiliken mit ihren Heiligen Pforten, die sieben Pilgerkirchen und die 40 römischen Gotteshäuser und Katakomben, die im Jubiläum des Jahres 2025 eine besondere Rolle spielen. Die wichtigsten Kirchenlehrer, Heiligen und Reliquien, denen wir in Rom begegnen, werden ebenso vorgestellt.Schließlich führen uns 12 prominente Romkenner zu ihren Lieblingsorten in der Ewigen Stadt: Erzbischof Georg Gänswein, Kurt Kardinal Koch, Gerhard Ludwig Kardinal Müller, Paul Badde, Oberst Christoph Graf, Prof. Dr. Stefan Heid, Claudia Kaminski, Martin Lohmann, Martin Rothweiler, Gudrun Sailer, Fürstin Gloria von Thurn & Taxis und Prof. Dr. Dr. Ralf Weimann. Geb., 432 Seiten, mit 220 vierfarbigen Abbildungen 2. Aufl. 2024 Michael Hesemann, geb. 1964, ist Historiker und Autor zahlreicher internationaler Bestseller zu Themen der Kirchengeschichte und der katholischen Mystik. Er studierte Geschichte und Kulturwissenschaften an der Universität Göttingen und lebt heute in Neuss und Rom, wo er als Vatikanjournalist tätig ist und in den vatikanischen Archiven forscht. Seine 47 Bücher sind in 16 Sprachen erschienen und erreichten eine Weltauflage von über 2 Millionen verkauften Exemplaren.
Ein neuer Impuls für die Gläubigen P. Jacques Philippe, Sr. Anne de Jésus (Hg.) Wenn wir uns in unserem hektischen Leben auf die Suche nach dem Sinn begeben, werden uns zahlreiche Meditationsmethoden angeboten. Da stellt sich die Frage: Warum nicht an die jahrhundertealte spirituelle Tradition unseres christlichen Erbes anknüpfen? Das innere Gebet ist mehr als eine Meditation, es ist eine lebendige Beziehung zu Gott, ein vertrauliches Gespräch von Herz zu Herz. Die Autoren dieses Buches berichten von ihren Erfahrungen, die in der spirituellen Tradition der Kirche verwurzelt sind. So wird die vertrauliche Begegnung mit dem lebendigen Gott zu einer Quelle der geistlichen Vertiefung, der inneren Verwandlung, des Friedens und einer freieren Beziehung zu den Mitmenschen. Broschur, 176 Seiten1. Aufl. 2024Jacques Philippe ist seit 1976 Mitglied der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Dort war er für verschiedene Bereiche verantwortlich. Seit 1985 ist er Priester und hält Exerzitien in Frankreich und im Ausland. Er ist Autor geistlicher Werke, von denen mehrere in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Sr. Anne de Jésus ist seit 1989 eine geweihte Schwester der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Zurzeit leitet sie das spirituelle Zentrum von Les Sables-d’Olonne. Sie bietet auch geistliche Begleitung und Unterweisung an.
Fulton J. Sheen „Ohne Seelenfrieden kein Weltfrieden“ lautet der Kernsatz dieses Buches. Jeder Krieg ist nur eine Projektion der Kämpfe, die in der Seele des modernen Menschen toben. Wenn der Mensch früher die Unendlichkeit der Schöpfung, die Pracht des Himmels, den Lauf der Sterne betrachtete, so schwang sich seine Seele auf zur Macht, Schönheit und Weisheit Gottes, der diese Welt erschaffen hat und erhält. Dieser Zugang zu Gott ist dem modernen Menschen verwehrt. Nicht die Ordnung im Kosmos, sondern die Unordnung im Menschen, nicht die sichtbare Wirklichkeit der Welt, sondern die unsichtbaren Frustrationen, Komplexe und Ängste sind der Ausgangspunkt des modernen Menschen, wenn er sich fragend der Religion zuwendet. Doch der von Ängsten geplagte Mensch kann seinen Seelenfrieden nur durch die verwandelnde Kraft Gottes wiederfinden. Geb., 368 Seiten 1. Aufl. 2024 Fulton J. Sheen (1895–1979) war eine der prominentesten und bekanntesten katholischen Persönlichkeiten in den USA. Er war Bischof von Rochester, Erzbischof von Newport, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionsgesellschaft zur Verbreitung des Glaubens und Professor für Philosophie an der Katholischen Universität in Washington, D.C. Durch seine wöchentliche Sendereihe im säkularen Fernsehen hatte er einen großen Einfluss auf die Fernsehzuschauer in den USA. Er übertraf bei den Einschaltquoten alle anderen Sendungen durch seine unnachahmliche Art, den Glauben volksnah und doch tiefgründig zu erklären.
P. Teiji Yasuda Pater Yasuda berichtet in seiner fesselnden Erzählung von den übernatürlichen Ereignissen, die sich hoch in den Bergen von Akita in Japan ab dem Jahr 1973 zugetragen haben. Dort lebte Schwester Agnes Sasagawa im Kloster der „Dienerinnen der Heiligsten Eucharistie“. In der Kapelle des Klosters befand sich eine hölzerne Statue der Gottesmutter, die zwischen 1975 und 1981 in Anwesenheit vieler Zeugen insgesamt 101-mal Tränen vergoss. Aus einer Hand dieser Statue floss an manchen Tagen auch Blut, das von den zuständigen Stellen untersucht wurde. Die Gottesmutter erschien Schwester Agnes – die zunächst taub gewesen war, später jedoch geheilt wurde – und übermittelte ihr Botschaften von gravierender Bedeutung für die ganze Menschheit. Am 22. April 1984 erfolgte die kirchliche Anerkennung der Erscheinungen durch Bischof Johannes Shojiro Ito. Geb., 272 Seiten 1. Aufl 20241974 besuchte Pater Yasuda zum ersten Mal das Kloster der „Dienerinnen der Heiligsten Eucharistie“ in Akita. Er entschied sich, die Stelle des Hausgeistlichen zu übernehmen. Durch sein neues Amt wurde er Zeuge der übernatürlichen Phänomene im Kloster und zugleich der Seelenführer von Schwester Agnes Sasagawa
Neuheiten
Peter Löw (Hrsg.) Die vorliegende Evangelienharmonie enthält die vier Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes, die hier zu einem einzigen Text verschmolzen sind. Sie basiert auf der Vorlage des Syrers Tatian aus dem 2. Jahrhundert, der damit eine einheitliche Darstellung des Lebens und der Lehren Jesu schaffen wollte. Es wurde den vorhandenen Evangelien nichts hinzugefügt und auch nichts von ihrem Bestand weggenommen. Die Harmonie bietet die Möglichkeit für Neugierige, Suchende oder in der ersten Begegnung, dem Leben und der Botschaft Jesu von Nazaret ganz nahe zu kommen; gleichzeitig werden auch eingefleischte Bibelleserinnen und -leser durch sie angeregt und zum vertieften Nachdenken herausgefordert. Broschur, 176 Seiten
Regula Lehmann Mütter und Väter sind nicht zu toppen! In einer Welt, in der Sex omnipräsent und Pornografie nur einen Klick weit entfernt ist, brauchen Kinder mehr denn je engagierte Mütter und Väter, die Verbundenheit und Orientierung anbieten. Nichts prägt und schützt Kinder verlässlicher als ein warmes „Familiennest“, in dem selbstverständlich und altersgerecht über Körper, Liebe, Lust und Sexualität gesprochen wird. Broschur, 336 Seiten
André Léonard Diese Broschüre richtet sich an alle Christen, die sich mit den Fragen der Sexualmoral beschäftigen. Vor allem aber ist sie an die Jugendlichen gerichtet. Wenn die Sexualität ohne Zweifel auch nicht die bedeutendste Dimension des Lebens ist, so stellt sie doch mit Sicherheit einen neuralgischen Punkt dar, ein delikates Gebiet, zu dem es zahlreiche Fragen gibt. Hierbei kann es sich entweder um ganz konkrete Fragen handeln oder um mehr theoretische Probleme. Dem Verfasser Msgr. André Léonard gelingt es, redlich und methodisch sowohl auf die einen wie auch auf die anderen dieser Probleme zu sprechen zu kommen. Zuerst ist die Art und Weise dargelegt, in welcher Gott in Jesus den menschlichen Körper und die menschliche Liebe betrachtet. Anschließend sind alle präzisen Probleme des sexuellen Lebens behandelt, wobei der Verfasser versucht hat, auf all die ganz konkreten Fragen einzugehen, und schließlich hat er sich mit der täglichen Übung der christlichen Keuschheit befasst. „Diese Broschüre widme ich den Jugendlichen, die danach verlangen, in der Treue zu Jesus ihren Körper zu achten.“ Msgr. André Léonard, Bischof von Namur, BelgienBroschur, 96 Seiten
Patrick TheillierDr. Patrick Theillier war zwölf Jahre lang als verantwortlicher Arzt am Heiligtum in Lourdes tätig. Er wurde Zeuge des Unglaublichen: Kranke wurden regelmäßig von körperlichen, geistigen und seelischen Krankheiten geheilt. Die Kirche ist jedoch bei Wunderheilungen äußerst vorsichtig und erklärt eine Heilung nur dann offiziell für ein Wunder, wenn sie sich nach einer strengen medizinischen Prüfung auf natürliche Weise nicht erklären lässt, sondern als übernatürlich und durch Gottes Eingreifen eingestuft wird. In dem Buch berichtet Dr. Theillier von zahlreichen außergewöhnlichen Heilungen, die sich seit Beginn der Erscheinungen Unserer Lieben Frau von Lourdes ereignet haben, und er lässt auch Zeugen und Betroffene zu Wort kommen. Geb., 352 SeitenÜber den Autor: Dr. Patrick Theillier war von 1998 bis 2009 Leiter des Medizinischen Büros in Lourdes. Er war damit befasst, medizinisch unerklärliche Heilungswunder in Lourdes zu untersuchen. Gleichzeitig war er auch Vorsitzender der Internationalen Ärztevereinigung von Lourdes, der mehr als zehntausend im Gesundheitswesen Tätige aus 90 Ländern angehören.